Lennart K.

 

hallo allerseits,

meine E-Mails sind jetzt digital signiert, ihr könnt also folgenden public key nutzen um zu verifizieren, dass die E-Mail wirklich von mir kommt und mir verschlüsselte E-Mails schicken.

HIER gibts den Key als Download.

—–BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK—–
Version: GnuPG v2.0.17 (MingW32)

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=k7J2
—–END PGP PUBLIC KEY BLOCK—–

 

Hallo liebe Leute,

ich habe für unseren Stammtisch hier in Flensburg einen Flyer erstellt. Prompt kamen 2 andere Stammtische und wollten den Flyer “Raubmord kopieren”, was mich natürlich gefreut hat. Allerdings wird es was das coperate design der Piraten angeht, weshalb mein Flyer vorerst nicht in großen Stückzahlen gedruckt werden wird. Dennoch möchte ich ihn mit euch teilen.

Wie immer freue ich mich über Kommentare und Kritik.

 

Wie die Piratenpartei durch die Firma Werbewolke GmbH aus Harrislee an ihrer politischen Arbeit gehindert wird:

Die Firma Werbewolke organisiert am heutigen 29.01.12. in der flensburger Innenstadt einen verkaufsoffenen Sonntag.

Freitag 27.01.12
Ich wollte einen Stand der Piratenpartei für den Sonntag beantragen. Dies wurde mit dem Grund der zu kurzfristigen Beantragung abgelehnt.

Sonntag 29.12. (heute)
Da laut einer Sonderordnung des technischen Betriebszentrums (TBZ) das Flyer verteilen im öffentlichen Raum “UNEINGESCHRÄNKT” erlaubt ist entschieden wir uns zu diesem Schritt.
Frau Sabine Buchwald von Werbewolke hatte damit aber wie wir schnell feststellen mussten ihre Probleme. Zuerst versuchte sie uns als Infostand loszuwerden. Da wir aber keinen Infostand hatten war das schnell aus der Welt geschafft.
Danach meinte sie, auch Flyer verteilen sei Anmeldepflichtig. Selbst das im folgenden verlinkte Dokument, aus dem eindeutig hervorgeht, dass Flyer verteilen legitim ist schien sie nicht zu interessieren.
Sie erzählte uns auch noch, dass sie auf ihren Veranstaltungen keine politischen Parteien dulden würden. Außerdem war das Ablehnen unseres Infostandes mit der Begründung der mangelnden Langfristigkeit Zitat: “die einfachste Ausrede”.
Schlussendlich entschieden wir uns abzuziehen und unseren Landespressesprecher zu informieren. Dieser wird sich morgen zusammen mit unserer Rechtsabteilung mit dem Thema auseinandersetzen.

Dokument des TBZ gibt es HIER.
vorletzte Seite 5b:

 

Hallo liebe Leute,

ja ich lebe noch.

Ich dachte ich stelle einmal unser Projekt in dem Fach Konzeption Film Game vor.

Unser eigenst ausgearbeitet Treatment gibt es HIER.

Aufgabe war es die nötigen Bilder zu malen, abzufilmen und zu vertonen. Wir sind etwas weiter gegangen, aber schaut es euch doch selbst an.

 

 

Gestern habe ich mir bei dem schönen Wetter die Zeit genommen einfach mal ein paar Fotos zu machen. Da ich keine anständige Camera besitze sind die Bilder mit dem Handy entstanden.

Das letzte Bild ist ca. 50 Meter von meiner Wohnung aus entstanden und im Hintergrund ist Dänemark zu sehen.

 

Hallo hallo,

ja mich gibt es noch, ich hatte nur ehrlich gesagt immer was um die Ohren oder keine Motivation mal etwas zu schreiben.

Allerdings muss ich ja noch mein Versprechen einlösen und Bilder vom Mittelalterlich Phantasie Spectaculum online stellen. Ja ich weiß das war im Mai, aber besser spät als nie. Hier sind sie also:

 

 

 

Heute hat endlich mein Wechsel weg von 1&1 stattgefunden.

Ich bin zurück zur Telekom, die sind zwar etwas teurer, aber nur minimal und die Bandbreite hat endlich wieder Normal Niveau. Dafür geht mein Festnetz gerade nicht. Aber das ist ja nicht so wichtig und klärt sich bestimmt die Tage.

Was mich beim Wechsel echt irritiert hat, ist dass das Internet auf einmal schneller wurde und utrace meinte, ich sei bei der Telekom. Irritiert hat mich das deshalb, weil das ohne zwischenzeitige Abbrüche und ohne Eintragen der neuen Einwahldaten ging. Mich hat es irritiert, für den Otto Normalverbraucher ist das natürlich super.

Bin mit dem Wechsel sehr zufrieden. Ne Woche kein Festnetz ist nicht annähernd so wild wie 10 min kein Internet *g*

Und hier noch ein paar Fakten zu meiner Bandbreite:

vor dem Wechsel:

jetzt:

 

Hallo liebe Leute,

Heute will ich mich mal mit einem etwas untypischen Thema beschäftigen. Naja was heißt untypisch? Ich schreibe ja ausschließlich über Dinge die mich bewegen und interessiere, von denen ich genug Ahnung habe um es offen ins Netz zu stellen. Natürlich gibt es auch Dinge die die Allgemeinheit nichts angehen oder schlicht weg nicht interessant sind. Da ich an diesen Beitrag aber auch an einen Aufruf zum Blutspenden koppeln möchte, ergibt es wieder Sinn euch davon zu erzählen.

Ich war heute zum ersten mal Blut spenden. Vor 1,5 Jahren war ich schon mal beim Blut spenden, wurde damals aber zurück gestellt, da ich eine Entzündung hatte. Ich habe aber damals schon die nötigen Unterlagen ausgefüllt, so dass ich meinen Blutspender-Pass schon hatte. Über die Post werde ich seither über die nächsten Spenden Termine informiert. Das Spenden hat auch für euch einige Vorteile die in Betracht gezogen werden sollten. Dazu aber später mehr.

Zusätzlich habe ich damals schon einen Organspende Ausweis ausgefüllt. Ich glaube nicht an das Leben nach dem Tod und wenn ich aus welchen Gründen auch immer verfrüht sterben sollte und meine Organe jemandem das Leben retten können, dann halte ich das für eine gute Sache. Es gibt so viele Leute die auf eine Organspende angewiesen sind und ewig warten müssen. Oft auch bis es schon zu spät ist. Also wenn ihr so denkt wie ich, dann besorgt euch einen solchen Ausweis. Dabei handelt es sich lediglich um eine Papp-Karte in Scheckkartengröße. Auf der Vorderseite steht eure Anschrift und auf der Rückseite macht ihr ein Kreuz und bestimmt damit inwieweit eure Organe verwendet werden dürfen.

Zurück zum eigentlichen Thema

Viele können sich wahrscheinlich nicht direkt vorstellen, wie sowas abläuft, deshalb beschreibe ich es euch. Die folgenden Punkte beziehen sich auf den Ablauf beim “Deutschen roten Kreuz”.

Als erstes muss man sich natürlich einen Blutspender-Pass beantragen. Dieser wird euch dann per Post zugeschickt. Das muss man natürlich nur einmal machen, wird euch aber alles vor Ort erklärt.

Jedes mal erfolgen folgende Dinge:

Anmeldung:

man meldet sich mit seinem Blutspender-Pass an und füllt einen Befindlichkeits-Bogen aus. In diesem muss man ankreuzen wie man sich fühlt und ob man irgendwelche, für das Blut spenden relevanten Krankheiten hat.

Diesen Bogen geht ein Arzt mit einem durch. Bei Bedenken wird man zurück gestellt, da natürlich niemand angesteckt werden soll. Es wird auch gleich Fieber gemessen und eine kleine Bluttropfen-Probe abgenommen und direkt getestet.

Blutabnahme:

Zur Abnahme legt man sich auf eine Liege und bekommt eine Nadel mit angeschlossener Blutkonserve (oder wie das heißt) in den Arm gepickst. Außerdem bekommt man irgendein Schaumstoff Teil in die Hand und soll das langsam zusammendrücken und entlasten damit das Blut raus gepumpt wird; ich habe ein rotes Herz bekommen. Klingt wirklich schlimmer als es ist, Impfungen sind schlimmer; WIRKLICH.

Nach der Abnahme soll man sich ein paar Minuten ausruhen. Ich hätte mir das sonst auch gespart, da ich mich danach noch erstaunlich fit fühlte, aber die Ärztin bestand drauf.

Nach knapp 5 Minuten füllt man dann noch einen Bogen aus, auf dem man sich selbst von einer Blutspende ausschließen kann. JEDE Blutspende wird zwar auf sämtliche Krankheiten hin getestet, aber gerade bei Krankheiten bei denen die Ansteckung noch nicht lange zurück liegt können möglicherweise nicht erkannt werden. Dieser Zettel enthält nur die Nummer der Spende und wird in eine Art Wahlurne geworfen. So bleibt es anonym, wenn jemand seine Krankheit nicht zugeben möchte.

Essen:

Anschließend darf man sich beim Buffet bedienen. Es gab belegte Brötchen mit Ei, Mett, Salami, Käse, Fleischsalat etc. Außerdem noch Jogurt, und Kuchen. Zu trinken gab es Vitaminen Saft, Kaffee, Selter und Cola.

Als Erstspender habe ich noch eine Tafel Schokolade erhalten.

Zusammenfassung

Fassen wir nochmal zusammen:

Vorteile:

  • Man hilft Leuten das Leben zu retten.
  • Das eigene Blut wird jedes Mal auf Krankheiten überprüft.
  • es gibt was zu Essen bzw. ein Geldausgleich

Nachteile:

Eigentlich keine, lediglich der Zeitaufwand und ein Picks im Arm.

Ich habe gehört, dass es bei anderen Stellen auch 20€ für das Spenden geben soll, weiß das aber nur vom Hören sagen.

Wenn ihr euch jetzt entschieden habt, dass Blut spenden eine gute Sache ist oder ihr noch weitere Informationen braucht, dann solltet ihr mal hier vorbeischauen:

http://www.blutspende.de/

Meine Beiträge arten echt aus in letzter Zeit, ist nicht geplant :)

 

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Browserwahl. Auf dem Markt gibt es so einige Browser, ernsthaft beschäftigen möchte ich mich aber nur mit den 2 großen ECHTEN Browsern Firefox, Chrom und der Krankheit, die da heißt Internet Explorer.

Opera:

In meinen Augen zu überladen und sehe keinen Grund warum man den nutzen sollte.

Apple Safari:

Ist bei MacOS dabei. Der Browser scheint soweit ganz okay, nutze ihn aber nicht aktiv. Habe ihn lediglich zu Testzwecken installiert und kenne ihn zu wenig um mir ein echtes Urteil bilden zu können.

Microsoft Internet Explorer:

Dass der Internet Explorer der Ursprung allen Bösen ist weiß wohl fast jeder, aber anstatt ihn hier sinnlos runter zu machen versuche ich mal meine persönlichen Präferenzen ein wenig zur Seite zu drücken und euch zu erzählen was an dem IE so schlimm ist.

Das Internet ist sehr schnelllebig und das World Wide Web Consortium (W3C), verabschiedet Standards für das Internet. Diese Standards ermöglichen es, dass Webseiten bei allen Browsern identisch aussehen und man nicht wie in den 90er Jahren auf die Seite schreiben musste für welchen Browser die Seite optimiert ist.

Dem W3C gehören eine ganze Reihe Firmen an, darunter befindet sich auch alle wichtigen Browser Herstellen: Apple (Safari), Opera, Mozilla (Firefox), Google (Chrome) und Microsoft. Microsoft? JA GENAU Microsoft gehört dem W3C an und trotzdem haben sie sich bis vor ein paar Jahren einen Dreck um Web-Standards gekümmert. Microsoft hat über Jahre hinweg ihre Marktmacht durch den bei Windows vorinstallierten Internet Explorer ausgenutzt um ihr eigenen Standards zu verbreiten.

Der Benutzer bekommt davon aus folgendem Grund aber nichts mit:

In der Webentwicklung ist es für jede normale Seite Wichtig, dass sie auch im Internet Explorer funktioniert, da dieser nach wie vor von vielen genutzt wird. Bei neuen innovativen Features ist der IE IMMER der gemeinsame Nenner, es können neue Features also nicht eingeführt werden weil es den IE6 gibt. Einige Features sind mit speziellen IE Hacks möglich, aber nicht alle.

Ein gutes Beispiel sind runde Ecken.

diese lassen sich relativ einfach mit folgendem Befehl erreichen:

border-radius: 10px;

Im Internet Explorer geht diese Funktion ab Version 9. Wenn man bei älteren Versionen trotzdem runde Ecken haben will muss man ein Bild in Photoshop oder Gimp erstellen und es als Hintergrund definieren. Das ist natürlich recht aufwendig. Wenn wir jetzt noch wollen dass unsere Seite sich in der Breite dem Browserfenster anpasst wird es schwierig. Bilder kann man zwar in der Größe mit

background-size: 100% auto;

(bewirkt: Breite=100% und behält die Proportionen)

anpassen, aber das kann der IE auch erst ab Version 9. Das Bild hat außerdem natürlich noch die Auswirkung dass die Seite langsamer lädt. Der Webentwickler hat also mehr Arbeit durch alte Browser, wodurch Webseiten teurer und weniger modern werden als sie sein könnten.

In der Informatik ist Abwärtskompatibilität ein wahrer Fluch und im Internet hat dieser Fluch ein Namen: INTERNET EXPLORER 6.

Nach all diesem Gemecker sollte man aber auch sagen, dass Microsoft angefangen hat Webstandards zu unterstützen. Der IE6 stirb langsam aus und wird in der Entwicklung oft schon nicht mehr berücksichtigt. ab dem IE8 hat Microsoft angefangen ihre jahrelangen Versäumnisse gut zu machen und der IE9 ist schon ganz okay. Ganz okay will heißen, dass Microsoft nur noch ca. ein Jahr hinter Firefox, Chrome, Opera und Safari hinterher hinkt.

Gestern erreichte mich aber die Schreckensnachricht, dass der IE9 bis mindestens 2020 unterstützt werden soll. Man sollte doch meinen, Microsoft hätte aus ihren Fehlern gelernt. Chrome und Firefox mittlerweile auch erscheinen alle 6 Wochen um dem Benutzer neue Features schneller anbieten zu können. Wenn der IE9 bis 2020 unterstützt wird bedeutet das, dass ich hier mit meinem Firefox, bzw. Chrome Version 70+ sitze während Microsoft noch den IE9 am Leben hält.

Man bei dem Gedanken wird mir schlecht. Die Entwicklung im Web wird immer schneller und nicht langsamer, da halte ich eine solche Einstellung für schlichtweg falsch.

Dieser Teil ist sehr ausführlich geworden, aber ich denke es macht klar warum ausnahmslos ALLE Leute die mit der Webentwicklung etwas zu tun haben den IE tot sehen wollen.

Mozilla Firefox

Der Firefox war jahrelang die Nummer 1 im Web. Der Browser kümmert sich um Webstandards allerdings nicht zu jedem Preis. Bei dem W3C Webstandard Test Acid3 erreicht der Firefox 5 genau wie Version 4 lediglich 97% Version 3.6 kam auf 95% wenn ich mich nicht irre. Chrome, Opera und Safari erreichen schon länger die 100%. der IE 9 bringt es auf doch beachtliche 95%, während der IE8 nur 20% geschafft hat.

Der Firefox ist ein super Browser, in der Geschwindigkeit wurde echt einiges gemacht. Hier liegt aber nicht seine Stärke. Die Stärke des Firefox sind seine vielen Add-Ons die ihn zur eierlegenden Wollmilchsau verwandeln. Zusätzlich zu den Add-ons gibt es die Möglichkeit mittels dem Add-On Greasemonkey Scripts einzubinden.

Der Firefox ist nach wie vor mein Hauptbrowser, seine Tage sind jedoch gezählt…

Google Chrome

Seit dem 11. Dezember 2008 hat auch Google einen Browser auf dem Markt. Den Browser aus dem Hause Google gibt es mittlerweile schon in der 12. Version. Google gehört zusammen mit Apple zu dem beliebtesten Arbeitgeber der USA, kein Wunder also dass bei Google absolute Top Leute arbeiten. Dazu kommt das der Browser Google echt wichtig ist. Nur so ist es zu erklären wie der Browser so schnell wachsen konnte.

Chrome erreicht die 100% beim oben genannten Acid3 Test. Darüber hinaus liegt er in allen unabhängigen Benchmarks, also Geschwindigkeitstests für Browser vorne. Der Geschwindigkeitsvorteil ist nicht nur theoretisch, man merkt ihn wirklich. Dazu kommt dass der Browser super schnell startet.

Wer also eh keine Add-Ons nutzt kann und sollte zu Chrome wechseln.

Und selbst wer Add-Ons nutzt sollte mal gucken was mit dem Chrome so möglich ist, denn auch in Sachen Add-Ons holt Chrome unaufhaltsam auf. Meine Add-Ons werden mittlerweile alle unterstützt. Ein Add-On (die Web Developer Toolbar) funktioniert noch nicht zu 100%. Gestern hatte ich erstmalig die Situation, dass ich für mein Chrome ein Add-On sofort gefunden habe und bei Firefox eine halbe Stunde suchen musste (Ich wollte ein Add-on, das bewirkt, dass YouTube Videos nicht automatisch starten, aber dennoch puffern).

Der Grund warum ich noch den Firefox nutze ist einerseits, dass ich gerne meine Lesezeichen, gespeicherte Passwörter und so über alle Geräte synchronisiere. Und selbst dafür habe ich mittlerweile ein Add-on entdeckt.

Bleibt also echt nur noch EINE Sache und dass sind Userscripts. Beim Firefox benötigt man dafür Greasemonkey. Chrome unterstützt diese nativ, allerdings benötigen diese Scripts unter Chrome eine etwas andere Programmierung und die mir wichtigen Scripts wurden von den Entwicklern noch nicht ausreichend an Chrome angepasst.

Wenn ich also mit dem Browserspiel Ogame aufhöre oder diese Scripts unter Chrome laufen werde ich wechseln.

Zusammenfassung

Ich nutze den Chrome schon jetzt als Browser für das Surfen und der Firefox ist mein Ogame Browser. Mit jeder Version tendiere ich weiter zu Chrome und wenn Google weiter so viel Herzblut da rein Steckt werde ich irgendwann ganz wechseln.

Meinen Kunden werde ich in Zukunft den Chrome anstelle des Firefoxes installieren, da diese zum großen Teil ohnehin keine Add-Ons nutzen und damit einfach besser dran sind. Besonders die automatische Aktualisierung von Chrome und der integriertem Flash Player sind gut, da viele meiner Kunden aus Angst vor Viren nicht mal mehr Updates zulassen. Chrome fragt nicht, sondern macht einfach. So ist der Benutzer immer auf dem aktuellsten Stand.

Wenn du den Chrome noch nicht ausprobiert hast ist jetzt die Zeit dafür gekommen.

http://www.google.com/chrome/intl/en/make/download.html?brand=CHKZ

 

Nachtrag:

Jonathan wies mich gerade noch auf einige Dinge hin. Der Firefox ist im Gegensatz  zum Chrome ein Open Source Browser und die Daten werden nicht ausgewertet. Damit weiß dann Google nicht nur was ihr in deren Suche eingebt, sondern deutlich mehr.

Dem sollte man sich bewusst sein. Ich für meinen Teil nutze ein Google Smartphone, da ist eh Hopen und Malz verloren.

 

In letzter Zeit gab es sehr viele Hacks von Webseiten, dabei waren das Playstation Network, CIA und viele andere. Mir hat das echt Angst gemacht, zumal ich überall das gleiche Passwort hatte. Ich habe jetzt umgestellt und bin sehr froh darüber.

Wer kennt das nicht, das leidige Thema der Passwortsicherheit. Ich möchte heute mal allgemeinverständlich auf das Thema eingehen, denn 99% der Internetnutzer wissen zwar dass sie sich schützen sollten, kapitulieren aber oft an der Komplexität des Themas.

Offline Passwörter

Ca. 80% meiner Kunden kommen schon mit den Passwörtern für Interneteinwahl, Router und W-LAN durcheinander. Ich erstelle an dieser Stelle dann immer eine Dokumentation, die ich dem Kunden dann als DINA4 Blatt in die Hand drücke und ihn bitte das Blatt zu den Vertragsunterlagen des Internetanbieters zu legen. Außerdem erzähle ich dem Kunden, dass er diese Passwörter im Alltag nicht braucht, sie aber im Falle eines Problems von Techniker benötigt werden.

Das klappt in der Regel recht gut, aber es gibt aber auch Kunden die dann erst einmal mit dem Suchen anfangen wenn ich nach diesem Zettel Frage. Unschön für den Kunden, da es ihn meine Zeit kostet aber die meisten lernen es mit der Zeit.

Passwörter im Netz

Im Internet werden Passwörter in so genannten Datenbanken verschlüsselt abgespeichert. In dieser Datenbank gibt es dann neben vielen anderen Feldern wie “E-Mail” i.d.R. ein Feld “Benutzername” und ein Feld “Passwort”; im Feld Benutzername steh der Benutzername im Klartext. Das Passwort hingegen ist verschlüsselt und in der Praxis sieht das für den Betreiber der Seite dann so aus:

Das hier ist jetzt nur eine Testinstallation, im Normalfall stehen hier die Passwörter ALLER angemeldeten Benutzer in verschlüsselter Form. Bedeutet also dass wenn jemand der eine Seite hackt bei der ihr angemeldet seid an diese Daten kommt.

Das Passwort von Hans verschlüsselt lautet:

f08fa9b4dc862693bc45a0778252e82f:4rLibFrHChMgzlMXzVZ350LM5Yks8ZXS

unverschlüsselt:

Katze

Nochmal um es klar zustellen: Ein Angreifer erlangt im Angriffsfall die Daten, die der Betreiber der Seite eh schon hat!

wie werden Passwörter geknackt?

Um ein sicheres Passwort auswählen zu können sollte man wissen, wie Passwörter geknackt werden. Ich weise an dieser Stelle darauf hin, dass ich davon nur grobes theoretisches Wissen besitze, da ich kein Techniker bin. Es dürfte zur Verdeutlichung aber ausreichen.

Dictionary Attack

zunächst nutzt der Angreifer sog. “Dictionary Attacks”, also Wörterbuch Angriffe. Hierbei werden häufig genutzte Passwörter, Wörter und Namen durchprobiert. Unser Passwort Katze wäre bei einem aktuellen PC wahrscheinlich binnen 5 Sekunden geknackt.

Brute Force

“Brute Force”, zu Deutsch: rohe Gewalt. Diese Methode wird eingesetzt, wenn die Wörterbuchattacke kein Erfolg hatte. Der Computer probiert also eine Passwort Kombination nach der anderen aus.  Dabei fängt er bei einfachen an. Vermutlich also bei Zahlen, dann Buchstaben, danach ein mix und Später mit Sonderzeichen. Wie genau so etwas geschieht ist an dieser Stelle nicht wichtig, wichtig ist dass wir verstehen wie generell vorgegangen wird.

Beispiel:

Passwort aus Zahlen von 0-9:

bei einer Passwort Länge von 1 ist die Anzahl der Möglichkeiten: 10^1 = 10
bei 2 Stellen: 10^2 = 100
bei 3 Stellen: 10^3 = 1000
bei 8 Stellen: 10^8 = 100.000.000

bei Buchstaben (wir haben 26 Grundzeichen)

bei einer Stelle: 26^1 =26
bei 2 Stellen: 26^2 = 676
bei 3 Stellen: 26^3 = 17.576
bei 8 Stellen: 26^8 = 208.827.064.576

Bei Passwörtern mit Sonderzeichen (z.B. 255):

bei einer Stelle: 255^1 =255
bei 2 Stellen: 255^2 = 65.025
bei 3 Stellen: 255^3 = 16.581.375bei 8 Stellen: 255^8 = 17.878.103.347.812.900.000

Ich denke das macht deutlich wie sich die Länge und Art der Zeichen auf die Sicherheit der Passwörter auswirkt. Diese Rechnung setzt natürlich voraus, dass der Angreifer die Länge des Passworts kennt. In der Praxis wird einfach durchprobiert. Computer sind doof aber verdammt schnell bei einfachen Aufgaben.

Zusammenfassung

Wir haben gelernt wieso es so wichtig ist sicherere Passwörter zu wählen. Hier noch einmal die wichtigsten Kriterien:

  • NIEMALS unter KEINEN Umständen Wörter oder Namen nutzten
  • Das Passwort sollte mindestens 8 Zeichen lang sein
  • Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung sowie Zahlen nutzen

Für den Fall dass ein Passwort bekannt wird sollte man überall ein anderes Passwort nutzen damit dann nur die Daten dieser Seite bekannt werden.

Außerdem sollte man bei der Passwortwahl sich nicht allzu sehr von der Größe der Möglichkeiten beruhigen lassen. Durch Cloud Dienste von z.B. Amazon können viele Grafikkarten gleichzeitig genutzt werden um Passwörter zu knacken und da ist ein 6-stelliges Passwort schon mal für wenige Euro unter einer Stunde geknackt. Passwörter jenseits der 10 Stellen gelten jedoch nach wie vor als sicher.

Trick zum Passwörter merken

kombiniert Passwörter

z.B. aus aus eurem alten unsicheren Passwort “Schatz” und der aktuellen Jahreszahl und einem Sonderzeichen so etwas:

S  c  h  a  t  z
 2  0  1  1  !

S2c0h1a1t!z

Und schon habt ihr ein 11 Stellen langes Passwort was leicht zu merken ist. Die Eingabe erfordert etwas Übung, aber man schläft nachts besser, glaubt mir.

Leetspeak

Hierbei wandelt man Buchstaben in ähnliche Sonderzeichen um

z.B.:

E --> 3
l --> 1
O -- > 0

usw.

Nähere Infos gibt es auf der Wikipedia Seite zum Thema Leetspeak.

Passwörter verwalten

Ich persönlich bin bei über 100 Internetseiten angemeldet (114 als ich zuletzt gezählt habe) und kann mir natürlich nicht so viele sichere Passwörter merken. Also nutze ich KeePass um meine Passwörter zu verwalten. KeePass gibt mir auch gleich die Möglichkeit Passwörter zu generieren. Meine Passwörter sind also ca. 20 Stellen lang, was bei der Anzahl der Möglichkeiten eine Zahle mit über 20 Nullen ergibt.

Merken muss ich mir nur mein Master Passwort dass ich eingeben muss wenn ich an die Passwörter innerhalb von KeePass ran will.

KeePass gibt es auch für Android. Solltet ihr mal ausprobieren.

Aber ACHTUNG:

KeePass speichert eure Passwörter in einer geschützten Datei ab, diese müsst ihr unbedingt sichern, sonst sperrt ihr euch bei dem Crash eures PCs aus allen Internetlogins aus.

Zum Abschluss noch ein kurzes Video in Englisch das nochmal grob beschreibt über was ich beschrieben habe:

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